Katholische Kirchengemeinde St. Franziskus, Bremen

Katholische Kirchengemeinde St. Franziskus, Bremen

Nachricht

Insgesamt geht es darum, den Herausforderungen der heutigen Zeit für uns als Christen im Licht des Evangeliums zu begegnen.
So sind neue Schwerpunkte gesetzt worden: Es soll zuerst um das persönliche und gemeinschaftliche Glaubenszeugnis gehen, das Evangelium einander und anderen zu bezeugen. Das wiederum soll nicht einzelnen, vermeintlichen »Profis« (Priester, Hauptamtliche, Katechet*innen) vorbehalten sein, sondern wird als Gabe und Aufgabe der ganzen Gemeinde verstanden.
Was nun den Weg zu den Sakramenten von Eucharistie (Kommunion) und Versöhnung (Beichte) angeht, so hat sich in der konkreten Umsetzung des »Neuen Weges« Vieles bewährt. Jetzt gilt es, den Blick zu weiten:
Der PGR hat am Klausurwochenende beschlossen, den Grundgedanken des Neuen Weges verstärkt ins Gespräch zu bringen und Räume zur Begegnung und zum Austausch zu schaffen. Dazu kann es besondere Aktionen geben wie z.B. das Predigtwochende am 15./16. Februar 2020. Dazu gehört aber auch, bestehende Gruppen und Veranstaltungen anders in den Blick zu nehmen.
Der Arbeitskreis »Neuer Weg« hat das Grundanliegen nochmal zusammengefasst:
* Unsere wichtigste Botschaft lautet: »Du bist Gottes geliebtes Kind!« Das bedeutet, dass wir alle in Christus geboren und mit dem Heiligen Geist erfüllt sind. *
In unserer Gemeinde soll es möglich sein, dass Menschen das erleben und weitertragen: im Stadtteil, im Gemeindeleben, in der Liturgie. Wichtige Werte im Umgang miteinander sind für uns u.a.: Gemeinschaft, positive Erlebnisse, persönliche Beziehung zu Gott, Austausch auf Augenhöhe, unterwegs sein, Zeugnis geben, Auskunft vom Glauben geben können, sich ausdrücken können, das eigene Leben im Glauben deuten können. Unsere Angebote/Aktivitäten sollen diesen Prozess fördern, Dialog ermöglichen und die Vielfalt der Gemeinde/Gesellschaft wertschätzen. Hilfreich kann es sein, den Dreischritt aus der Katechese im Blick zu behalten:
* Christ werden – Christ sein – Christsein bekennen*
Das bedeutet, dass der Glaube nie »fertig« ist. Christsein ist ein Prozess, da sich der Glaube im Leben immer wieder verändern muss und die Beziehung zu Gott lebendig und dynamisch ist. Christsein kann man nicht alleine, sondern wird man im Austausch mit anderen. Und diese drei Schritte passieren manchmal nacheinander, mal in anderer Reihenfolge und manchmal auch gleichzeitig.
Wir wollen in unserer Pfarrei zusammen mit Ihnen ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass diese Dynamik persönliche Entscheidung und gegenseitige Ermutigung braucht – und dass es sich lohnt, sich ganz persönlich auf den Weg zu machen, egal in welchem Alter oder in welcher Lebenssituation. Dazu brauchen wir sowohl die große Gemeinschaft unserer Pfarrei, als auch die
Stärken und Besonderheiten aller einzelnen Standorte.
Martin Luther soll gesagt haben: »Ich wache jeden Morgen als Heide auf und gehe als Christ zu Bett.« In diesem Sinne: machen wir uns auf den Weg

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